Kaum zu glauben: wir sind immer noch auf dem Wüsten-Trip. Das liegt vor allem daran, dass weite Teile des südlichen Kaliforniens eben aus Wüsten und wüstenähnlichen Landschaften bestehen und daher einfach kein Vorbeikommen ist. Uns lockt der südlichste der großen Nationalparks der USA, der Joshua Tree National Park, der seinen Namen der exotisch anmutenden gleichnamigen Pflanze verdankt. Mit der zugehörigen Mojave Desert ist das Gebiet in etwa so groß wie Thüringen und liegt auf etwa 1000 bis 1200 Metern über dem Meer.











Der Joshua Tree bekam seinen Namen im 18. Jahrhundert von den Mormonen, die die dünnen ausgestreckten Äste mit den Armen der biblischen Figur des Joshua verglichen. Von der Art her ist es allerdings gar kein Baum, sondern eine Palmlilie aus der Familie der Agavengewächse. Sie kann bis zu 12 Meter hoch und meist bis 150 Jahre alt werden. Wir finden die Joshua Trees jedenfalls sehr fotogen. Aber auch die Kakteen und Sukkulenten drängen sich ins Bild. So mancher Bewohner präsentiert sich stolz der Kamera, vor allem sind dies verschiedene Echsenarten.









Vor allem kommen stellt sich hier wieder unser Nationalpark-Feeling ein. Romantische Plätze für unser fahrendes Wohnhaus sorgen für den Wohlfühlcharakter und gut ausgebaute und markierte Wege laden zum Wandern ein. Auch hier hat sich der Frühling eingestellt und die Wüstenblumen blühen in den schönsten Farben um die Wette. Aber das Allerbeste ist: wir können endlich mal wieder klettern. Und so sind wir fast eine Woche entweder auf Schusters Rappen oder am Seil unterwegs in feinstem Granit. Wir fühlen uns richtig wohl, nicht zuletzt dank der Schatten spendenden Bäume (die gar keine richtigen Bäume sind).




















Wetterbericht: Dank der Höhenlage sind die Temperaturen tagsüber gerade noch erträglich und pendeln sich um die 30 Grad ein. Die hohen Ozonwerte sorgen allerdings für zusätzliche Belastung. Glücklicherweise kühlt uns die Nacht wieder herunter.
Sensationelle Landschaften und Aufnahmen . Congratulations! Hilfreich gegen die momentan überaus grosszügigen, naturbedingt aber sehr erwünschten Regengüsse in Bern…
Weiterhin genussvolles Reisen.
Seid lieb gegrüsst MJ y Urs