Irgendwann stößt man zwangsläufig an Grenzen und die Tage in Mexiko neigen sich dem Ende entgegen. Längst sind die Reise- und Wanderführer für die USA wieder ans Tageslicht befördert und haben die Planungen für die Weiterreise im Land der unbegrenzten Möglichkeiten begonnen. Nach insgesamt 5 Monaten nehmen wir Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge – es wäre eigentlich ein guter Zeitpunkt für ein kleines Resümee. Jedoch bitten wir hierfür noch ein wenig um Geduld.
Zunächst nehmen wir Abschied von der Bahía de los Angeles mit einem wundervollen Abend am Lagerfeuer. Sharon, unsere Nachbarin auf Zeit, packt die Gitarre aus und erfreut uns mit wundervoller Musik aus ihrer Heimat Südafrika. Für Stefan findet sich ein Minikeyboard und so gibt es sogar eine kleine Session.





In fünf Etappen streben wir der Grenze zu und lassen uns am rauen Pazifikstrand durchpusten und runterkühlen. Der tagsüber verhangene Himmel reist nochmals auf für einen letzten traumhaften Sonnenuntergang. In der Nähe der Stadt Ensenada bewundern wir einen so genannten Meeresgeysir. La Bufadora ist eine natürliche, spitz zulaufende Felsspalte, durch die das Meereswasser mit enormer Kraft in die Luft geschleudert wird. Hilde thront indes hoch oben über dem Meer. An anderer Stelle gibt sich Mutter Natur die größte Mühe und breitet einen Blütenteppich vor uns aus.
















¡Adios Mexico! Wir waren doch deutlich länger da, als ursprünglich geplant. Doch nun locken uns neue Abenteuer westlich der Rocky Mountains. Unser erstes großes Ziele wird der Joshua Tree National Park sein. Aber bis dahin werden noch ein paar Tage ins Land gehen, denn unterwegs gibt es auch einiges zu bestaunen.
Wetterbericht: Das Wetter im nördlichen Teil der Baja California hat es uns leicht gemacht, weiterzufahren. Mehrere Tage und Etappen war der Himmel grau bewölkt (!) und vom Pazifik zog Nieselregen in Schwaden heran. Verstärkt wurde die Ungemütlichkeit mit Temperaturen im ganz tiefen zweistelligen Bereich, absolut nix für uns wärme- und sonnenverwöhnte Naturen. Nachmittags riss der Himmel immer wieder auf und man konnte doch den einen oder anderen Sonnenstrahl erhaschen. So gelangen wenigstens noch ein paar Bilder im schönen Abendlicht.
Unsere Lieben beiden,
den gleichen weissen Blüten sind wir auf den Kanarischen Inseln und in den chilenischen Anden begegnet, teilweise bis auf 4000 m. Beeindruckend
Lieben Gruss Marie-Jeanne und Urs