Mit der Häufigkeit unserer Beiträge im März haben wir unsere Leserschaft hoffentlich ausgesöhnt? War doch der Februar sowohl hinsichtlich der Dichte an Erlebnissen und infolgedessen der Veröffentlichungen eher eine Sauregurkenzeit. Nun neigt sich der bereits achte Monat unserer Langzeitreise dem Ende zu und wir befinden uns soweit nördlich wie noch nie auf dieser Tour.
Über die wüste Wüste, die uns immer noch begleitet, haben wir schon etliches verlauten lassen. Auch weil wir gern endlich den Horizont wechseln wollten haben wir einen Abstecher an die Küste unternommen und die Großstadt Iquique besucht. Sie macht sich auf einer schmalen Uferplattform zwischen dem Pazifik und einer dahinter steil aufragenden Bergkette breit. Allein die Anfahrt ist unglaublich und lässt den Puls in die Höhe schnellen angesichts dieses Panoramas. Aus einer Höhe von 1000 Metern führt die Straße abwärts entlang riesiger Sandberge, die Dimension der innerstädtischen Sanddüne lässt sich aus dieser Perspektive am besten ermessen.
Iquique lebt vor allem vom Hafen, der der wichtigste im chilenischen Norden ist. Daher kommt der Stadt eine große Bedeutung für den Handel zu, die Zollfreie Zone ist ein großer Publikumsmagnet. Touristisch ist die Küste hier vor allem für Gleitschirmflieger und Surfer ein Mekka. Der städtischen Surfschule konnten wir beim Training zuschauen, nachdem wir pflastermüde die herrliche Altstadt hinter uns gelassen hatten.
Nach ein paar Tagen am Meer sind wir nun wieder auf Tour und streben der bolivianischen Grenze zu. Dazu werden wir uns in kleinen Schritten akklimatisieren, denn in Bolivien bewegt man sich stets auf einer Höhe von über 3000 Metern.
Wir hoffen, unsere Erlebnisse dort mit euch teilen zu können, denn der Ausbau des Internets soll in dem Hochandenstaat noch nicht so weit gediehen sein. Auf jeden Fall wird es dann aber nicht an der Dichte unserer Erlebnisse scheitern.




















