Wüste (überhaupt nicht wüst)

Nach unserem Kurz-Trip nach Bolivien haben wir uns eben mal in die Wüste geschickt. Auf chilenischer Seite der Anden wartet auf diesem Breitengrad die Atacama-Wüste mit seiner „Hauptstadt“ San Pedro de Atacama. 

Unerwartet verweilen wir nun schon einige Tage in dieser wüsten Gegend. Wir genießen die Sonne, den Sternenhimmel, die abwechslungsreichen Landschaften und beeindruckenden  Berge ringsum. Der ursprüngliche Plan „Hängematte und sonst nix“ hielt nur einen Tag, dann lockten Ausflugsziele wie Valle Muerte (Tal des Todes), ein trockenes Sandtal, gesäumt von Felsen und Dünen. Die größte der Dünen fahren die Einheimischen mit dem Sandboard hinunter. Das Valle de Luna (Tal des Mondes) war noch vielfältiger in seinen Formationen und Lichtstimmungen, hier haben wir den Sonnenuntergang erlebt.

Der kommende Tag führte uns an die Laguna Chaxa, ein See auf dem Salar (Salzsee). Der Salar de Atacama ist ein sehr großer Salzsee, dessen Ausmaße nicht unbedingt erkennbar werden, da durch Einlagerung von Sand und Erden mittlerweile auch bewachsene Zonen entstanden sind. Übrigens ist der Salar an seiner tiefsten Stelle 1,7 km tief. Die Laguna ist vor allem Anziehungspunkt wegen der dort lebenden Flamingos, die sich von den im Salzwasser lebenden Krebsen ernähren. Hier haben wir auch den beeindruckenden Sonnenuntergang genießen dürfen.

Zum Schluss lechzten wir doch nach Grünem, da kam uns die Querebrada Jeré gerade recht. Diese Schlucht unterschiedet sich insofern von den anderen Schluchten und Tälern da in ihr Wasser fließt und sie daher reich an Vegatation ist.

Für heute hatten wir uns dann wieder die Hängematte verdient, bevor wir für morgen zu neuen Abenteuern aufbrechen (oder vielleicht doch erst übermorgen?). 

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